Walmart hat seine Q2-Zahlen vorgelegt und die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen — allerdings mit einem zentralen Wermutstropfen: Das vergleichbare US-Umsatzwachstum von 2,6 Prozent verfehlte den Konsens von 3,7 Prozent deutlich. Für Walmart U.S. ist es die erste Konsensverfehlung seit dem vierten Quartal 2019, also seit sechs Jahren. Die Deutsche Bank bezeichnete den Bericht als „schwierigen Tag für die optimistische Einschätzung von WMT".
Die Futures notieren im Plus, während Anleger versuchen, sich von dem starken Ausverkauf am Donnerstag zu erholen. Trotz dieser Erholung steuern alle drei großen Indizes auf Wochenverluste zu; der Dow steht vor seinem stärksten Wochenrückgang seit Mitte März.
Die Futures notieren im Minus, da Anleger den erneuten Druck am Anleihemarkt sowie die gestiegenen Ölpreise bewerten. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen ist wieder über 5,2% geklettert – nahe dem höchsten Stand der letzten rund zwei Jahrzehnte –, getrieben von Sorgen um die Staatsverschuldung und anhaltenden Inflationsdruck.
Die US-Erzeugerpreise stagnierten im Juli saisonbereinigt bei 0,0% und lagen damit unter den Erwartungen von 0,2%, nachdem sie im Juni leicht um 0,1% gesunken waren. Das BLS meldete damit den zweiten Monat in Folge ohne Preisanstieg. Im Jahresvergleich lag die Erzeugerpreisinflation bei 4,7% – unter den Konsenserwartungen von 4,9%. Der Jahreswert setzt damit seinen Rückgang vom Hoch bei 6,5% im Mai fort.