Die Aktienfutures notieren heute Morgen im Wesentlichen unverändert. Erneute Anzeichen für eine baldige Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran sowie Berichte über eine mögliche Verlängerung des Waffenstillstands haben den Ölpreis unter seinen jüngsten Höchstständen gehalten und einen erneuten Anstieg der Inflationserwartungen verhindert, obwohl der Konflikt weiterhin ungelöst ist.
Die Aktienfutures notieren leicht im Plus, da sich die Märkte stabilisieren und Anleger ihre Eskalationsängste gegen einen zaghaften Optimismus hinsichtlich der wiederaufgenommenen US-iranischen Diplomatie abwägen. Rohöl fiel wieder unter die Marke von 100 USD, nachdem Anzeichen für eine weitere Verhandlungsrunde aufgetaucht sind und die unmittelbaren Versorgungsängste im Zusammenhang mit der Straße von Hormus mildern.
Die Aktienfutures notieren heute Morgen durchweg niedriger, da sich die Anleger auf ein erneutes Eskalationsszenario zwischen den USA und dem Iran einstellen. Die Märkte starten nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen am Wochenende mit einem schwachen Start in die Woche. Rohöl ist nach der Ankündigung einer möglichen US-Seeblockade iranischer Schifffahrtsrouten wieder über 100 US-Dollar gestiegen.
Die US-Erzeugerpreise stiegen im März saisonbereinigt um 0,5% und lagen damit deutlich unter den Erwartungen von 1,1%, nachdem sie im Februar um 0,5% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit eine überraschende Verlangsamung. Im Jahresvergleich erreichte die Erzeugerpreisinflation 4,0% und lag ebenfalls deutlich unter den Konsenserwartungen von 4,6%. Dies markiert dennoch den höchsten Jahreswert seit Februar 2023.