Die Aktien-Futures notieren erneut schwächer, angeführt von einer deutlichen Schwäche im Halbleitersektor sowie bei wachstumsstarken Technologieunternehmen. Obwohl die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen über Nacht leicht nachgaben, verharrt die Rendite zehnjähriger Anleihen weiterhin um die Marke von 4,6%, während die 30-jährige Rendite über 5% bleibt.
Die Aktienfutures notieren heute Morgen uneinheitlich bis leicht höher, während Anleger die KI-getriebene Rallye gegen steigende Ölpreise, zunehmende Anleiherenditen und geopolitische Spannungen im Nahen Osten abwägen. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen kletterte auf über 5,15% und die 10-jährige auf fast 4,65%. Brent-Rohöl stieg über 110 USD pro Barrel nach Berichten über neue Drohnenangriffe auf Infrastruktur und anhaltenden Störungen in der Straße von Hormus.
Die Aktienfutures sind heute Morgen deutlich gefallen. Die Märkte stehen unter Druck, da steigende Renditen von US-Staatsanleihen und stark steigende Ölpreise die KI-getriebene Rallye offenbar unterbrechen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf rund 4,54% und damit auf den höchsten Stand seit fast einem Jahr.
Die US-Erzeugerpreise explodierten im April saisonbereinigt um 1,4% und lagen damit dramatisch über den Erwartungen von 0,5%, nachdem sie im März um 0,7% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit den stärksten monatlichen Anstieg seit März 2022. Im Jahresvergleich schoss die Erzeugerpreisinflation auf 6,0% – deutlich über den Konsenserwartungen von 4,9% und der höchste Wert seit Dezember 2022. Die März-Entwarnung war eine Illusion.