Die Aktienmärkte stehen unter Druck, da der Iran den zweiwöchigen Waffenstillstand als verletzt bezeichnet und die Lage in der Straße von Hormus erneut eskalieren könnte. Der Kern-PCE stieg im Februar um 0,4% – der höchste Stand seit zehn Monaten – und das US-BIP wurde für Q4 auf +0,5% nach unten revidiert, was die Stagflationssorgen verstärkt. Die geopolitische Unsicherheit bleibt hoch, da die kommenden Stunden laut Iran entscheidend sein werden.
Die Aktienfutures sind deutlich gestiegen, da eine angekündigte zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA, Iran und Israel eine breite Erleichterungsrallye ausgelöst hat. Die globalen Märkte verzeichnen ihre stärksten Gewinne seit Monaten. Rohöl ist um etwa 13–17% gefallen und liegt nun wieder unter 95 USD pro Barrel, was den im März und Anfang April eingetretenen Inflationsschock umkehrt und Verbraucher, Unternehmen sowie Zentralbanken entlastet.
Die Aktienfutures notieren leicht im Minus, da die Märkte nach einer kurzen Erholungsphase angesichts geopolitischer Spannungen vorsichtiger agieren. Hintergrund ist die US-Frist an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormuz, deren Ablehnung durch Teheran eine Eskalation erwarten lässt – was den Ölpreis und damit auch die Inflationssorgen erneut steigen lässt.
Die Gesamtbeschäftigung außerhalb der Landwirtschaft stieg im März um 178.000 – deutlich über den Erwartungen von 60.000 und eine beeindruckende Erholung nach dem dramatischen Februar-Einbruch von -133.000 (revidiert von -92.000). Auch die Arbeitslosenquote überraschte positiv und sank auf 4,3 Prozent, besser als die erwarteten 4,4 Prozent.