AMD hat seine Q1-Zahlen vorgelegt und in jeder Hinsicht die Erwartungen pulverisiert. Der Umsatz wuchs um 38 Prozent auf 10,3 Mrd. USD, das Data-Center-Segment legte um 57 Prozent zu, und der Free Cashflow verdreifachte sich auf einen Quartalsrekord von 2,6 Mrd. USD. Doch die eigentliche Sprengkraft des Quartals lag im Strategie-Update: AMD verdoppelte die Prognose des adressierbaren Marktes für Server-CPUs von 60 auf 120 Mrd. USD bis 2030 – und hob die jährliche Wachstumsrat
Die Aktienfutures legten durchweg zu, da der Ölpreis aufgrund wachsender Erwartungen einer Deeskalation zwischen den USA und dem Iran deutlich fiel und wieder in Richtung 100 USD tendiert. Das Wachstum im ersten Quartal lag bei rund 25–30% und zählte damit zu den stärksten seit 2021, wobei die Prognosen für die nächsten zwölf Monate weiter nach oben korrigiert wurden.
Die Futures deuten heute Morgen auf steigende Kurse hin, nachdem der Ölpreis nach den jüngsten Höchstständen nachgegeben hat. Rohöl war infolge der eskalierenden Nachrichtenlage im US-Iran-Konflikt auf über 110–120 USD gestiegen, gibt nun aber nach, während sich die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen im mittleren 4%-Bereich stabilisiert.
Die US-Erzeugerpreise stiegen im März saisonbereinigt um 0,5% und lagen damit deutlich unter den Erwartungen von 1,1%, nachdem sie im Februar um 0,5% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit eine überraschende Verlangsamung. Im Jahresvergleich erreichte die Erzeugerpreisinflation 4,0% und lag ebenfalls deutlich unter den Konsenserwartungen von 4,6%. Dies markiert dennoch den höchsten Jahreswert seit Februar 2023.