Die Futures tendieren nach drei aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Verlusten erneut nach unten. Der Ölpreisanstieg infolge der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran rückt das Thema Inflation ebenso in den Fokus wie der heutige Bericht zu den Erzeugerpreisen. Für die geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve in der kommenden Woche preisen die Märkte inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 62% für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein.
Die Futures geben nach, da der Brent-Ölpreis erstmals seit Juli über 100 USD pro Barrel gestiegen ist und die Inflationssorgen im Vorfeld der anstehenden Preisdaten weiter schürt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf rund 4,81% – den höchsten Stand seit fast drei Jahren.
Die Futures steuern auf einen schwächeren Handelsauftakt zu, da ein erneuter Anstieg der Ölpreise und eskalierende Spannungen im Nahen Osten die Inflationssorgen wieder aufleben lassen. Brent ist auf rund 99 USD gestiegen, WTI notiert über 93 USD pro Barrel - Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Region schüren Befürchtungen vor weiteren Versorgungsunterbrechungen.
Die US-Erzeugerpreise stiegen im August saisonbereinigt um 0,4% und lagen damit im Rahmen der Erwartungen von 0,4%, nachdem sie im Juli um 0,1% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit eine moderate Erholung nach der Korrekturphase im Juni und Juli. Im Jahresvergleich erreichte die Erzeugerpreisinflation 5,4% – leicht über den Konsenserwartungen von 5,3%. Der Jahreswert zog damit nach dem Rückgang von 5,9% (Mai, revidiert) auf 4,8% (Juli, revidiert) wieder an.