Die Futures starten verhalten in die Woche, nachdem die Märkte nahe ihren Rekordhochs eine Pause einlegen. Anleger wägen die anhaltend starke Unternehmensentwicklung und den KI-getriebenen Optimismus gegen zunehmende geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheit ab. Der Abbruch der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise wieder über 100 USD getrieben und neue Inflationssorgen ausgelöst.
Die Aktienfutures präsentieren sich uneinheitlich. Der Nasdaq führt den Aufwärtstrend an, angetrieben von einem Kursanstieg bei Chipaktien nach starken Quartalszahlen, insbesondere von Intel. Der S&P 500 notiert hingegen nur leicht im Plus, während der Dow Jones leicht nachgibt. Dies spiegelt die unterschiedliche Entwicklung wider: Die Stärke des Technologiesektors steht im Kontrast zur Zurückhaltung des breiteren Marktes.
Die Futures notieren heute leicht im Minus, da die Märkte Gewinnmitnahmen verzeichnen und erneute geopolitische Unsicherheit im Nahen Osten die Stimmung belastet. Trotz der verlängerten Waffenruhe haben die Spannungen in der Straße von Hormus wieder zugenommen, was Berichte über Schiffsstörungen und behördliche Maßnahmen auslösten und den Rohölpreis erneut über die Marke von 100 USD trieben.
Die US-Erzeugerpreise stiegen im März saisonbereinigt um 0,5% und lagen damit deutlich unter den Erwartungen von 1,1%, nachdem sie im Februar um 0,5% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit eine überraschende Verlangsamung. Im Jahresvergleich erreichte die Erzeugerpreisinflation 4,0% und lag ebenfalls deutlich unter den Konsenserwartungen von 4,6%. Dies markiert dennoch den höchsten Jahreswert seit Februar 2023.