Die Aktienfutures notieren im Plus, da die Märkte auf die Ankündigung der USA reagieren, den Waffenstillstand mit dem Iran auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Gleichzeitig halten anhaltende Spannungen in der Straße von Hormus und Beeinträchtigungen der Schifffahrt den Ölpreis nahe 100 USD pro Barrel. Gold verteuert sich, während der Dollar nachgibt.
Die Aktienfutures legten am frühen Dienstag zu, da Anleger die Spannungen im Nahen Osten im Vorfeld des Waffenstillstands weiterhin aufmerksam verfolgten. Die Stimmung wurde durch die Hoffnung auf mögliche Gespräche mit dem Iran gestützt, trotz der anhaltenden Unsicherheit über die nächste Phase des Konflikts.
Die Aktienfutures gaben am Montag nach, da die zunehmenden Spannungen mit dem Iran die Marktstimmung belasteten. Die Beschlagnahmung eines unter iranischer Flagge fahrenden Frachtschiffs sowie erneute Drohungen von Präsident Trump verstärkten die Sorgen vor dem Auslaufen der Waffenruhe. Irans Weigerung, an Friedensgesprächen teilzunehmen, verschärfte die geopolitische Unsicherheit zusätzlich.
Die US-Erzeugerpreise stiegen im März saisonbereinigt um 0,5% und lagen damit deutlich unter den Erwartungen von 1,1%, nachdem sie im Februar um 0,5% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit eine überraschende Verlangsamung. Im Jahresvergleich erreichte die Erzeugerpreisinflation 4,0% und lag ebenfalls deutlich unter den Konsenserwartungen von 4,6%. Dies markiert dennoch den höchsten Jahreswert seit Februar 2023.