Die Futures legten am Donnerstag leicht zu, da Anleger auf eine Erholung nach dem Ausverkauf der Vortage setzten. Die Federal Reserve hatte die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert gelassen, signalisierte jedoch, dass eine Zinserhöhung im weiteren Jahresverlauf weiterhin möglich sei. Diese Aussage schürte erneut Sorgen hinsichtlich der Inflation und der künftigen Geldpolitik.
Die Futures notieren leicht im Plus, wobei der Technologiesektor versucht, sich von der Schwäche bei Halbleiter- und KI-Werten Anfang der Woche zu erholen. Im Fokus steht nicht die Frage einer Zinsänderung – die Märkte gehen mehrheitlich von unveränderten Zinsen aus –, sondern der Tonfall der Fed-Erklärung und die Pressekonferenz des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh. Anleger suchen nach Hinweisen darauf, ob die Fed weiterhin auf eine spätere Lockerung setzt oder ob anhalten
Die Aktien-Futures zeigen sich heute Morgen eher verhalten und uneinheitlich, nachdem die Märkte in den vergangenen Tagen kräftig gestiegen waren. Die Anleger richten ihren Fokus nun von geopolitischen Entwicklungen auf die morgige Entscheidung der Federal Reserve und die ersten Äußerungen des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh. Positive Nachrichten zu einer vorläufigen Einigung zwischen den USA und dem Iran sowie ein weiterer Rückgang der Ölpreise haben die Inflationssorgen
Die US-Erzeugerpreise stiegen im Mai saisonbereinigt um 1,1% und lagen damit über den Erwartungen von 0,7%, nachdem sie im April ebenfalls um 1,1% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit den zweiten Monat in Folge mit massivem Preisanstieg. Im Jahresvergleich schoss die Erzeugerpreisinflation auf 6,5% – über den Konsenserwartungen von 6,4% und der höchste Wert seit November 2022.