Die Futures geben nach, da der Brent-Ölpreis erstmals seit Juli über 100 USD pro Barrel gestiegen ist und die Inflationssorgen im Vorfeld der anstehenden Preisdaten weiter schürt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf rund 4,81% – den höchsten Stand seit fast drei Jahren.
Die Futures steuern auf einen schwächeren Handelsauftakt zu, da ein erneuter Anstieg der Ölpreise und eskalierende Spannungen im Nahen Osten die Inflationssorgen wieder aufleben lassen. Brent ist auf rund 99 USD gestiegen, WTI notiert über 93 USD pro Barrel - Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Region schüren Befürchtungen vor weiteren Versorgungsunterbrechungen.
Die Futures deuten auf einen uneinheitlichen Handelsauftakt hin, während Anleger auf den Arbeitsmarktbericht für August reagieren. Dieser könnte eine entscheidende Rolle bei der Frage spielen, ob die Federal Reserve im weiteren Verlauf des Monats die Zinsen anhebt.
Der US Arbeitsmarkt außerhalb der Landwirtschaft stieg im August um 162.000 – eine deutliche Erholung nach dem schwachen Juli und weit über den Erwartungen von 56.000. Der Wert übertrifft den Zwölfmonatsdurchschnitt von 31.000 erheblich. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 4,1 Prozent und erfüllte damit die Erwartungen.