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US-Börsen geschlossen - Trump droht Europa mit Grönland-Zöllen, EU bereitet Handels-Bazooka vor

  • 19. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit
Market Carpet

Die Marktstimmung ist angespannt durch die Ankündigung von US-Präsident Trump, ab Februar 2026 Zölle von zunächst 10% auf Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland zu erheben – solange kein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA besteht.


Die US-Börsen bleiben heute wegen des Martin Luther King Days geschlossen, was zu geringeren Handelsvolumina führt.


Europäische Märkte notieren durchgehend negativ, während die EU mit möglichen Gegenmaßnahmen auf die Androhung reagiert.



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China BIP-Wachstum 2025 genau im Zielkorridor. Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2025 um 5,0% gegenüber dem Vorjahr gewachsen – exakt im Rahmen der offiziellen Prognose von +5%. Im vierten Quartal lag das Wachstum bei +4,5% (Prognose ebenfalls +4,5%). Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Dezember nur um +0,9% gegenüber dem Vorjahr (Prognose: +1,2%). Erstmals seit 1989 verzeichneten die Anlageinvestitionen 2025 einen Rückgang.


EU plant „Handels-Bazooka“ gegen Trumps Zollandrohungen. Die EU-Gesetzgeber stehen kurz davor, die Genehmigung des EU-US-Handelsabkommens zu blockieren, nachdem US-Präsident Trump mit Zöllen gegen Länder gedroht hat, die Grönland unterstützen. Das Abkommen, das teilweise umgesetzt, aber noch nicht ratifiziert wurde, droht nun verzögert oder abgelehnt zu werden. Europäische Staats- und Regierungschefs verurteilen die Drohungen scharf und fordern die Aussetzung des Abkommens sowie die Prüfung von Vergeltungsmaßnahmen wegen Souveränitätsbedenken und wirtschaftlichem Druck. Frankreichs Präsident Macron will die EU drängen, das „Anti-Nötigungsinstrument“ einzusetzen – ein selten genutztes Tool, das es der Union erlaubt, als Reaktion auf wirtschaftlichen Zwang die Einfuhr von US-Waren und Dienstleistungen zu beschränken. Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil betonte: „Wir lassen uns nicht erpressen oder provozieren – weder durch Zölle noch durch Worte.“ Europa werde reagieren.


Israel ebnet Weg für Uber & Co. Ein israelischer Ministerausschuss hat am Sonntag ein Gesetz gebilligt, das Fahrdienstvermittlern wie Uber und Lyft den Betrieb in Israel ermöglichen und die Taxikosten senken soll. Das vom Verkehrsministerium initiierte Gesetz reguliert technologiebasierte Transportunternehmen und erlaubt Apps, private Fahrer mit Fahrgästen zu verbinden. Es muss noch vom Parlament endgültig genehmigt werden. Ziel ist es, das Transportangebot zu erhöhen, Verfügbarkeit zu Stoßzeiten und an Wochenenden zu verbessern und die Preise zu drücken. Das Gesetz enthält strenge Sicherheitsvorschriften, Fahrerprüfungen, Versicherungspflicht, Fahrzeugüberwachung sowie Unterstützung für das bestehende Taxigewerbe. Mehr hier...


NYSE startet On-Chain-Plattform für tokenisierte Aktien. Die New York Stock Exchange (NYSE) baut eine On-Chain-Plattform auf, die den Handel mit tokenisierten US-Aktien und ETFs ermöglicht. Sie bietet 24/7-Handel sowie nahezu sofortige Abwicklung mit Stablecoins.


SCOTUS plant Urteilsverkündungen für Dienstag. Der Oberste Gerichtshof der USA (SCOTUS) hat für Dienstag um 16 Uhr die nächsten Urteilsverkündungen angesetzt. Einige Experten erwarten jedoch, dass eine Entscheidung zu Trumps globalen Zöllen erst später im Februar fallen wird.


Trump dementiert Fed- und Finanzminister-Angebot an Dimon. US-Präsident Trump hat in einem Statement alle Berichte dementiert, er habe Jamie Dimon von JPMorgan Chase den Posten des Fed-Vorsitzenden oder des Finanzministers angeboten. Beides sei „völlig unwahr“ und nie erfolgt. Er kündigte an, JPMorgan Chase in den nächsten zwei Wochen zu verklagen, weil die Bank ihn nach dem 6. Januar-Protest fälschlicherweise von seinen Konten ausgeschlossen habe. Zudem warf er dem Wall Street Journal vor, die Geschichte ohne Nachfrage bei ihm veröffentlicht zu haben.


Trump kündigt Zölle auf europäische Länder wegen Grönland an. US-Präsident Trump hat angekündigt, ab dem 1. Februar 2026 einen 10-prozentigen Zoll auf Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland zu erheben, der ab dem 1. Juni 2026 auf 25 % steigt. Der Zoll gilt, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf Grönlands durch die USA erzielt ist, da Grönland für die nationale Sicherheit, den Weltfrieden und den "Goldenen Dom" entscheidend sei und vor Einfluss von China oder Russland geschützt werden müsse. Die USA seien bereit zu Verhandlungen, um die globale Sicherheit zu wahren, und betonen die Bedeutung moderner Waffensysteme für ein effizientes Schutzsystem, das Kanada einbezieht.


US-Erdgas-Futures springen um 15%. US-Erdgas-Futures sind im Tagesverlauf um 15% gestiegen und notieren bei 3,569 USD pro MMBTU.



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